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Tagebuch
 

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Mein 1. Besuch
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In der Zeit vom 7. Mai bis 10. Mai habe ich Apadac besucht.

Ich habe mich zusammen mit meinem Mann auf diesen Besuch innerlich gut vorbereitet, denn wir wussten ja, wie viel Leid bei Apadac herrscht

Jedes einzelne Seelchen dort, ist uns ans Herz gewachsen. Wir durften mit in die Klinik und dort die kranken Tiere von Apadac besuchen.

APADAC

Unser Besuch bei Apadac war sehr schmerzhaft. Wir konnten nur Leid sehen, aber auch Menschen, die alles dafür tun, um dieses Leid zu mildern. Ich habe Tränen in den Augen gehabt, bei diesem Anblick, den ich nicht erwartet hatte. Hunde, deren Augen nach Liebe bettelten, Unterkünfte, die so schrecklich waren, das mir eine Schauer über meinen Rücken lief. Und dennoch habe ich mich durchgerungen, diesen Besuch zu vollenden. Ich habe mir fast jedes Seelchen angeschaut und ihm versprochen, dass es Menschen hier in Deutschland gibt, die ihnen helfen werden, um ein würdigeres Leben führen zu können.

Menschen, die dafür sorgen, dass sie keinen Hunger leiden müssen und ein warmes Bettchen bekommen, ein Dach über den Kopf und medizinische Versorgung bekommen.

Die Augen dieser Hunde habe ich bis heute nicht vergessen.

Darum bitte ich alle hier, die dieses Tagebuch lesen HELFT ...HELFT bitte mit, dass dieses Versprechen erfüllt wird. Wenigsten ein bisschen, denn jedes kleine bisschen Hilfe dort ist ein Schritt nach vorne

Lasst uns hier etwas verändern, wo doch schon so viele Jahre auf Hilfe gewartet wurde.

Lasst Maribel, Maria del Mar, Patro, die Tiere und all die anderen nicht alleine dort.

Alle meine Eindrücke habe ich auf fast 300 Fotos festgehalten. Einige davon möchte ich euch hier einstellen, damit ihr ein kleines Bild von dem habt, was ich dort erlebt habe.

Es sind schöne, aber auch traurige Eindrücke...


Das ist Frida, man weiss nicht, ob sie überleben wird.
Ich durfte sie mit aus der Klinik zu mir nach Hause nehmen in unser Apartement, damit sie etwas Ruhe bekam
und ein bisserl Körpernähe.

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Sie durfte mit ihrem Bruder Elliot in unserem Bett schlafen und mein Mann und ich haben unser Herz verloren

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Es folgen Bilder von Apadac, die mir sehr schwer fallen, sie einzustellen.
Kein Foto, was ich vorher sah und auch diese nicht, können das wiedergeben, was wir sahen und fühlten.
Ich werde nie die Augen der Hunde vergessen und nie ihre stürmischen Forderungen
nach Streicheleinheiten und die Hoffnung darauf, dort rauszukommen.
Das sind nur Bilder, aber die Realität zu sehen, brennt sich ein...

So leben diese Hunde dort. Teilweise durften wir die Gebäude nicht betreten, wegen Einsturzgefahr. Die Gemäuer hielten zwar die Hunde stand, aber keinen Menschen.
Ein bestialischer Gestank, trotz Reinemachen und viele Augen, die leer aussahen.

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Er war gerade zwei Tage dort. Ein alter kranker Rüde, ohne Kraft und kaputte Pfoten, die ihn durchs Leben getragen haben und seinen Lebensabend muss er dort verbringen und wird wahrscheinlich niemals mehr die Liebe einer Familie kennenlernen denn dafür ist er zu alt und krank. Maribel wird versuchen so gut wie möglich zu pflegen, aber sie hat nur zwei Hände und die möchte jeder dort.

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Diese beiden Seelchen wurden gerade im Moment aufgeriffen, wo wir dort waren.

Die kleine Hündin, ihr war ein Beinchen abgefault und sie war übersät mit Zecken.

Der Rüde, zitterte vor Angst, er wurde aufgegriffen von einer Autofahrerin, er war schlapp und konnte kaum laufen.
Sie brachte ihn zu Apadac und er zitterte furchtbar, als wir ihn berühren wollten.
Seine Augen....

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lebensgefährliche Unterkünfte

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Schaut euch die Augen der Hunde an...
es ist, als könne man darin lesen, wenn man davor steht und reinschaut.

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Pamela, sie ist aus der Tötung

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Yaiza, mein Herzenschatz, wie gerne hätte ich ihr ein Zuhause gegeben, sie sollte von ihrem Besitzer getötet werden,
dennoch lief sie immer wieder zurück, aus Angst um sie muss Maribel sie anketten.

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Melanie, dein Burdo, heisst leider Rayo, ich habe denm Namen durcheinander geworfen,
aber das Paket haben Gisi und ich ihm selbst gebracht.

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Das ist Maribel

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Zuguter Letzt habe ich es wirklich verpasst, die Gelegenheit zu nutzen, alle, die an dem Wochenende dort waren, zusammen zu fotografieren. Aber es war soviel Arbeit für die Menschen dort vorhanden und soviel neues Leid, dass ich es zum Ende hin nicht mehr hinbekommen habe. Aber eins sei euch gewiss, jeder einzelne ist ein Engel dort und hat viele Träume seines Lebens aufgegeben. Maribel selbst wird die Hundeflüsterin genannt, weil sie selbst aus jedem Hund die größte Angst vertreiben kann. Es gibt keinen Hund, der sich vor ihr scheut. Sie redet mit Ihnen, wie mit Menschen.
Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich und ich habe einige kennengelernt. Sie haben meinen größten Respekt und Dank, für das, was sie für diese Tiere tun.


Spenden

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In diesem Hinterraum werden die Spenden hin und untergebracht.

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Ich hoffe, ich konnte euch mit vielen Eindrücken ein kleines Bild von dem übermitteln, was ich dort an Leid,
aber auch Liebe, Kraft, ungewöhnliche Menschen, ungewöhnliche Tiere, und auch Glücksmomente erlebt habe.

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